Schloss Wespenstein in Gräfenthal

Geodaten: 50 31 35,91N  11 18 09,66E

Die Stadt Gräfenthal liegt in einem Seitental der Loquitz, die wiederum ein Nebenfluss der Saale ist. Die grenze zu Bayern ist nicht weit.
Die Stadt wurde erstmals 1288 und das Schloss 1337 urkundlich erwähnt. Die Ortschaft ist eine Gründung des lokalen Adelsgeschlechts der Herren von Gräfenthal, das in den umliegenden Dörfern begütert war und vermutlich auch einen ersten Herrensitz an der Stelle des heutigen Schlosses Wespenstein errichtete.
Die damaligen Besitzer waren die Grafen von Orlamünde.  Otto XI. von Weimar-Orlamünde-Gräfenthal lebte hier von 1414 bis 1424.
1438 übernahm der Reichserbmarschall Conrad von Pappenheim  die Burg und die Herrschaft Gräfenthal.
Zwischen 1517 und 1541 erweiterten seine Enkel die Burg zum stattlichen Schloss.
1530 war Martin Luther Gast auf dem Schloss.
1686 brannte das Schloss zum Teil nieder. Es wurde nur zum Teil wieder aufgebaut.
Zwischen 1826 und 1829 erhielt das Schloss sein heutiges Aussehen.
1920 wurde das Land Thüringen Eigentümer des Schlosses.
1993 verkaufte das Land Thüringen das Schloss in Privatbesitz an einen Fachmann der Restauration. Die Erhaltungsarbeiten gehen voran. Eine Besichtigung ist Samstags und Sonntags möglich. Am Fuße des Schlosses befindet eine Gaststätte mit großem Biergarten und eine Schlosspension. Vorgesehen ist der Ausbau zum Museumsschloss.
Der Name "Schloss Wespenstein" ist im Volksmund entstanden.

 


Schlossgeschichte

Schloss Wespenstein

Schloss Wespenstein

Schloss Wespenstein

Eingang Schloss Wespenstein

Schloss Wespenstein
 
Biergarten
 
 
 
 
 
Gräfenthal
 
Gräfenthal
Schlossführung:
April bis Oktober:
Samstags und Sonntags jeweils um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr oder nach Absprache statt.

November bis März:
Samstags und Sonntags jeweils 15.00 Uhr nur nach Voranmeldung statt.

Interessenten wenden sich bitte an
Frau Seeber Tel. 0171/5082223 oder
die Schloss Wespenstein Stiftung Tel. 0176/96532338
last update: 26.01.12