Grenzlandmuseum Mödlareuth

Geodaten Parkplatz:  50°24'50.64"N   11°52'47.29"E

Mödlareuth liegt direkt auf der Grenze zwischen Thüringen und Bayern. So wurde es zu einem geteilten Ort nach der Errichtung der Zonengrenze nach 1945.
Nach dem Fall der Mauer am 9.November 1989 beseitigte man vieler Orts die verhassten Grenzanlagen, so dass heute nur noch wenig von der Teilung Deutschlands zu sehen ist. Etwas anders verlief der Fall der Grenze in Mödlareuth. Ernst Schaffner hielt das Geschen an der innerdeutschen Grenze seit 1970  um das geteilte Dorf Mödlareuth in Wort und Bild fest. Nach der Grenzöffnung im Juni 1990 begann er mit anderen Gleichgesinnten die Trennung des Dorfes weiter dokumentarisch festzuhalten und setzte sich für einen Teilerhalt der Grenzsperranlagen ein. Daraus entstand im gleichen Jahr das  Grenzlandmuseum. Im Laufe der Zeit versuchte man immer mehr Objekte der Vergangenheit zu finden, um sie hier der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Das Museum genießt einen guten Ruf und wird inzwischen von Besuchern aus alle Welt besucht.
Das Museum steht direkt auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Die Metallzäune und die Grenzmauern stehen immer noch, wie zu Zeiten der DDR, an ihrem Platz. Der Panzer T34, ein Modell sowjetischer Bauart aus den 2. Weltkrieg, wurde von Pößneck hier her gebracht als Ausstellungsstück. Dort stand er viele Jahre vor dem "Pionierhaus" der Stadt.
 
Unweit von dem Museum gibt es den  "Drei Freistaatenstein" an dem Dreiländereck Thüringen, Sachsen und Bayern. Hirschberg und Schleiz sind in der weiteren Umgebung zu finden.

Weitere ähnliche Einrichtungen:
http://www.grenzmuseum.de/          Schifflersgrund
http://www.grenzlandmuseum.de/   Teistungen
 

 

 
Grenzlandmuseum, Eingang
 
Sperranlagen
 
Sperranlagen
 
originaler Grenzpfahl an der innerdeutschen Grenze

Eingangsbereich

Eingangsbereich

Wachturm an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Thüringen und Bayern

Streckmetallzaun
 

originale Grenzanlage
 

T 34, sowjetischer Panzer
Ausstellungsstück aus Pößneck
 
ein originales Stück Grenzzaun, feuerverzinkt und kaum mit einem Bolzenschneider zu bearbeiten
 
Der sowjetische Panzer kam mit dem 2. Weltkrieg nach Thüringen. Er wurde von der NVA übernommen. Sie musterte den Panzer etwa 1969 aus und stellte das Ding vor das Pionierhaus in Pößneck. Damals wie heute war das kein guter Anblick. So sollte das Gerät nach 1990 verschwinden. Ein Lösung ergab sich mit dem Grenzlandmuseum 1992. Dort steht er neben dem Parkplatz außerhalb des Museums. 
 
   

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