Schloss Neustadt / Orla

Geodaten: 50 44 08,96N  11 44 50,56E

1674 ließ Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz ein Schloss im Stil des Barocks erbauen. Es steht auf den Resten des gegründeten Augustinereremitenklosters von 1294. Später kam noch ein Wirtschaftsgebäude hinzu. Nach dem Tod von Moritz 1681 verlegte Herzog Heinrich seinen Sitz von Pegau nach Neustadt/Orla.
1718 fiel der Neustädter Kreis an das Kurfürstentum Sachsen zurück. Bis 1794 herrschten dann verschiedene Fürsten.
1815 ging das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach an Neustadt. Nun wurde das Schloss von der Großherzog-Familie während Aufenthalten in der Stadt bewohnt. Einige Teile sind als Amtsgebäude benutzt worden.
Das dreigeschossige Bauwerk besitzt ein Mittelportal und ist mit einem Kreuzgewölbe-Treppenhaus ausgestattet. Die Anlage wird von einem achteckigen Turm mit barocker Haube überragt.
Mauerreste und ein Rundturm des damaligen Klosters sind heute noch im Park zu betrachten. Die gepflegte Parkanlage ist mit Skulpturen versehen.
Das Schloss liegt direkt an der alten B 281 unweit des Marktes. Die Nutzung nach 1945 war  wechselvoll. Lange Zeit wurde das Gebäude als Berufsschule für berufliche Splittergruppen genutzt. Dann sollte es für altersgerechtes Wohnen eingerichtet werden. Seit 2008 wird das Schloss als private Schule verwendet.

 

 

Innenhof

Schloss Neustadt Tor

Schloss Neustadt

Schloss Neustadt

Neustadt in der Abenddämmerung