Lübeck

Die Lübecker Altstadt ist der historische Stadtkern von Lübeck und das erste deutsche Flächendenkmal des UNESCO-Welterbes. Sie liegt auf einer rund 150 Hektar großen, von Wasserläufen und den Resten der Wallanlagen umgebenen dicht bebauten Insel. Diese historische Insel zwischen der Trave und dem Elbe-Lübeck-Kanal ist von den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer mit den erhaltenen Stadttoren Burgtor und Holstentor umgeben. Die frühneuzeitlichen Befestigungswerke und Hafenanlagen des 19. Jahrhunderts mit der Wallhalbinsel gehören ebenfalls zur Innenstadt. Die Ansicht der Altstadt wird durch die Sieben Türme der fünf evangelischen Hauptkirchen der Altstadtinsel (Innenstadtkirchen) geprägt. Die Straßenansicht ist durch zahlreiche Giebelhäuser verschiedener Epochen gegekennzeichnet, darunter auch der Backsteingotik. Hinter den Giebelhäusern schließen sich typischerweise die Lübecker Gänge und Höfe an.

Die Altstadt von Lübeck wurde 1987 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

 

 


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Quelle: Openstreetmap

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Auf dem Smartphone muss man die herunter geladene kmz-Datei suchen und
da anklicken. In beiden Fällen sollte Google Earth installiert sein.

 

Geodaten:  53°51'59.19"N  10°40'59.03"E

 

Hinweise zur Anwendung der Geodaten

 
Trave mit Blick auf die St. Petri Kirche und dahinter die zwei
Türme der St. Marienkirche

 

 

 
Die sechs Backsteingebäude sind alte Salzspeicher. Sie wurden zwischen 1579 und 1745 erbaut. Das Salz kam aus den Salinen in Lüneburg und Oldesloe. Der Salzhandel trug beträchtlich zum Wohlstand Lübecks bei.
 
Holstentor

Holstentor ist eines der Wahrzeichen von Lübeck und Burgtor

 
Das Holstentor stammt aus dem 15. Jahrhundert. Es beherbergt das Museum für Stadtgeschichte. Lübeck war einst eine hölzerne Stadt. Viele Brände führten dazu, dass die Stadt verordnete, nur noch Bauten aus Stein zu genehmigen. Ton und Lehm waren im Lübecker Umkreis reichlich vorhanden, so dass viele Häuser mit Backsteinen gebaut wurden.
 
Blick von der St. Petrikirche.  Links im Bild die z
wei mächtigen Türme der St. Marienkirche. Die Marienkirche, Bauzeit zwischen 1277-1351, ist eine der bedeutendsten Kirchen der Backsteingotik und war Vorbild für zahlreiche Kirchen im Ostseeraum.
 
Blick von der St. Petrikirche auf das moderne Peek & Cloppenburg-Haus von 2005. Die Metall-Glas-Beton-Konstruktion steht im Kontrast zum Backstein.
 
Das Lübecker Rathaus besteht aus drei Giebelhäusern aus dem Jahr 1230. Es ist eines der größten mittelalterlichen Rathäuser in Deutschland. Durch mehrere Erweiterungen in den folgenden Jahrhunderten ergibt sich ein großer Gebäudekomplex, der neben dem Hansesaal und dem Tanzsaal auch einen beeindruckenden Audienzsaal umfasst.
 
         
Lübecker Rathaus mit seiner Schaufassade
 
 


Das Buddenbrookhaus ist das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum in Lübeck.

Es beherbergt den Förderverein Buddenbrookhaus, die Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft, die Heinrich Mann-Gesellschaft, die Golo Mann-Gesellschaft und die Erich-Mühsam-Gesellschaft.

 
Der Lübecker Dom, St. Marien-Kirche, ist der erste große Backsteinkirchbau an der Ostsee und mit rund 130 Metern Länge eine der längsten Backsteinkirchen. 1247 wurde der Dom geweiht.
 
 
Der Lübecker Dom , St. Marien-Kirche
 
         
           Im Dom
      
     
Im Dom, Astronomische Uhr im Dom
 
Der Lübecker Dom von der Trave aus gesehen.
Vom Malerwinkel, einem Platz am Ufer der Trave, hat man einen guten Ausblick über die Altstadtinsel von Lübeck mit ihren Kirchen. 
          
Malerwinkel, einem Platz am Ufer der Trave

Der Name Malerwinkel entstand im 20. Jahrhundert, als dieser Platz bei bekannten Malern und Künstlern beliebt wurde, da man eine malerische Perspektive auf die Marienkirche und Petrikirche für seine Kunstwerke fand.

 
 
 
 

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