Klassisches Weimar

 

Zahlreiche Gebäude und Parks, die bedeutendsten Stätten der deutschen Literatur, zeugen bis heute von der Epoche der Weimarer Klassik. Im späten 18. und frühen 19. JH war Weimar das kulturelle Zentrum Europas.

Zum Welterbe gehören:

  • Goethes Wohnhaus

  • Schillers Wohnhaus

  • Herderstätten – Herderkirche

  • Weimarer Stadtschloss

  • Wittumspalais

  • Herzogin Anna Amalia Bibliothek

  • Park an der Ilm mit Römischem Haus, Goethes Gartenhaus sowie Goethes Garten am Stern

  • Schloss und Schlosspark Belvedere mit Orangerie

  • Schloss und Schlosspark Ettersburg

  • Schloss und Schlosspark Tiefurt

  • Historische Friedhof Weimar mit der Fürstengruft

Das Klassisches Weimar ist seit dem 2. Dezember 1998 ein Eintrag des UNESCO-Welterbes, der 16 verschiedene, zumeist „assoziative“ Denkmäler der Stadt Weimar umfasst, deren Wert sich aus der Verbindung von historischem Geschehen, baulicher Hülle und authentischer Ausstattung bildet.

 

 


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Google Earth bietet einen interessanten Überblick von oben. Mit dem Link hier unten verlassen Sie meine Internetpräsenz: 


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Weimar

 

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Auf dem Smartphone muss man die herunter geladene kmz-Datei suchen und
da anklicken. In beiden Fällen sollte Google Earth installiert sein.

 

Geodaten: 50.97959N  11.33170E

 

Hinweise zur Anwendung der Geodaten

                                     Goethes Wohnhaus 

 
Goethes Wohnhaus am Frauenplan

Goethes Wohnhaus am Frauenplan 
Der mittlere Eingang war früher der Haupteingang. Das Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit geschlossen. Heutiger Museumszugang befindet sich links, drt Tordurchgang. Die beiden Tore links und rechts des früheren Haupteingangs gestatteten Goethe eine Durchfahrt mit seiner Kutsche in den Wirtschaftstrakt, zu den Stallungen und zur Kutschenremise.
Das Gebäude wurde zwischen 1707 und 1709 von Georg Caspar Helmershausen erbaut.

 

 
Goethes Wohnhaus, rechts und links die Durchfahrten für die Kutsche

 
Goethes Wohnhaus, ehemaliger Haupteingang

 

 
Anbau mit dem Besucherempfang

 
Goethes Wohnhaus, Innenhof

                                     Schillerhaus

 
Schillers Wohnhaus

Das Schillerhaus ist ein Museum im früheren Wohnhaus von Friedrich Schiller.
Das Haus wurde ursprünglich für einen Kaufmann im Jahre 1777 durch Anton Georg Hauptmann (1735–1803) errichtet. Bereits vorhandene Nebengebäude wurden dabei als Hinterhaus integriert.
Im Jahr 1988 wurde der Neubau des Schiller-Museums hinter dem Wohnhaus errichtet, welcher heute für Sonder- und Wechselausstellungen der Klassik Stiftung Weimar genutzt wird.

 
Die Schillerstraße führt zum Wohnhaus

 
Schillers Wohnhaus

 
Schillers Wohnhaus

 
Der Gänsediebbrunnen, dahinter Schillers Wohnhaus

 
Auf dem Weg vom Frauenplan zum Haus von Schiller kommt man an dem "versunkenen Riesen" vorbei.
Im Jahr 1992 wurde der "Versunkener Riese" durch den Bildhauer Walter Sachs geschaffen. Er ist sitzend dargestellt. Zu sehen ist sein Kopf bis zur Brust, das linke angewinkelte Knie und der rechte Fuß. Er hat die Höhe von 175 cm. Die hochglanzpolierte Plastik wurde aus dem vulkanischen Gestein Pikrit, es ist von tiefschwarzer Farbe, herausgearbeitet. Die Plastik besteht aus drei einzelnen großen Steinen, die flach auf den Boden liegen.
Der Riese ist nicht zum Fürchten, eher friedlich, und wird oft von Kindern bestiegen. Das angewinkelte Knie dient den Kindern als Rutsche. Der Riese ist Mittelpunkt des dortigen Spielplatztreffs.

                              Herzogin Anna Amalia - Bibliothek

 
 Herzogin Anna Amalia - Bibliothek

Die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek wurde 1691 als „Herzogliche Bibliothek“ von Herzog Wilhelm Ernst in Weimar gegründet. Anlässlich des dreihundertjährigen Jubiläums im Jahr 1991 erhielt die Bibliothek den Namen der Herzogin Anna Amalia, die sich um das Haus verdient gemacht hat. Berühmt ist ihr ovaler und über drei Geschosse reichender Rokokosaal. Die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek ist eine Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf der deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Spätromantik.

 
Studienzentrum in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek

 
links: Herzogin Anna Amalia - Bibliothek,

rechts: Hochschule für Musik Franz Liszt

 
Herzogin Anna Amalia - Bibliothek

links: Hochschule für Musik Franz Liszt
Im Hintergrund erkennt man das Stadtschloss.

                                                 Wittumspalais                           Park Tiefurt

 
 Wittumspalais

Das Wittumspalais ist ein von der Klassik Stiftung Weimar betriebenes Museum.

Das Gebäude wurde zwischen 1767 und 1769 von Jakob Friedrich von Fritsch, Geheimrat und Minister in Weimar, auf dem Gelände eines ehemaligen Franziskanerklosters als Stadtpalais errichtet.

Das Gebäude war langjähriger Witwensitz von Herzogin Anna Amalia und bildete zu ihren Lebzeiten ein Zentrum des gesellschaftlichen und literarischen Lebens in Weimar.

 
Wittumspalais, links, im Bild nicht sichtbar, steht das Nationaltheater

 
Wittumspalais am Theaterplatz

 

 
Wittumspalais am Theaterplatz

 

 
Wittumspalais, Hinterseite

 
Nationaltheater Weimar, direkt gegenüber steht das Wittumspalais

 
Nationaltheater Weimar mit dem Denkmal für Goethe und Schiller

                                                 Stadtschloss                           Park Tiefurt

 
Stadtschloss am Platz der Demokratie

Das Weimarer Stadtschloss, auch als Residenzschloss bezeichnet,  befindet sich in der Stadtmitte. Der Ilmpark beginnt hier unmittelbar.
Das Schloss ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Klassisches Weimar“.  Das Stadtschloss beherbergt das Schlossmuseum mit dem Ausstellungsschwerpunkt Malerei von 1500 bis 1900.

 

 
Stadtschloss am Ilmpark. Der Park beginnt rechts.

 
Stadtschloss, Durchgang

 
Stadtschloss, Innenhof

 
Stadtschloss
, Innenhof. 2022 wurde saniert

 
Stadtschloss, Außenseite an der Burgplatzstraße

Am Ende der Straße steht der Marstall.

 
Stadtschloss
, Außenseite

 
Rückseite des Schlosses am Kegelplatz

 
Gegenüber dem Stadtschloss steht der Marstall

c                                        Herderkirche  und Herderplatz

 
Herderkirche und altem Ernst-Wilhelm-Gymnasium, das  Herderhaus steht hinter der Kirche.
Das Wilhelm-Ernst-Gymnasium am Herderplatz wurde 1712 von Herzog Wilhelm Ernst gegründet und ist das älteste Schulgebäude der Stadt.

Den Beinamen Herderkirche trägt das Gebäude nach dem Theologen und Philosophen Johann Gottfried Herder, der von 1776 bis zu seinem Tode 1803 als Generalsuperintendent in der Stadtkirche wirkte. Die  Kirche heißt St. Peter und Paul.
Sie ist das bedeutendste Kirchengebäude der Stadt.  Es dient seit der Reformation 1525 der Gemeinde evangelisch-lutherischen Glaubens. 

Die erste Kirche wurde zwischen 1245 und 1249 gebaut. Der zweite Kirchenbau wurde beim Stadtbrand 1424 schwer beschädigt. Das heutige Bauwerk geht auf die dreischiffige Hallenkirche im spätgotischen Stil zurück.

Der Platz vor der Kirche wurde nach der Errichtung des Herderdenkmals 1850 nach dem Theologen und Philosophen benannt. Das Haus nördlich hinter der Stadtkirche ist die frühere Amtswohnung Herders .

 
Herderkirche  St. Peter und Paul

 
Das Denkmal für Herder von 1850

 
Innenraum der Kirche
mit Cranach-Altar 1552

 
 Schnitzereien

 

Cranach-Altar 1552

Der Altar ist nach jüngeren Angaben aus entsprechenden Forschungen  überwiegend von Lucas Cranach dem Jüngeren (1515-1589) geschaffen worden. Die Zuordnung zu Cranach d.Ä. ist nicht mehr zutreffend.
Der Altar wurde 1554 begonnen und die Arbeiten ein Jahr später  abgeschlossen. Im Jahr 1557 erfolgte die Aufstellung in der St. Peter und Paul Kirche, heute auch Herderkirche genannt. Der Hauptaltar zeigt im Zentrum  die Kreuzigung Christi.

 
Empore mit dem Wappen des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach

 
Die Orgel
der Kirche St. Peter und Paul wurde 1998–1999 von W. Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder) im historischen Gehäuse der 1812 von Johann Gottlob Trampeli  erneuert.

 
Herderplatz vor der Kirche

 
Herderplatz vor der Kirche

                                                            Ilmpark

 
Übersichtsplan zum Ilmpark

Der Park an der Ilm ist der größte und bekannteste Landschaftspark in Weimar. Er wurde seit seiner Errichtung im 18. Jahrhundert unter Beteiligung von Johann Wolfgang von Goethe kaum verändert und zählt damit zu den am besten erhaltenen Parkanlagen des Klassizismus und der Romantik. Charakteristisch sind seine Sichtachsen, die Brücken über die Ilm-Bögen, die vielseitigen Parkarchitekturen und der wertvolle Baumbestand, der zum Teil aus Übersee stammt. Der Ilmpark ist Teil des Ensembles Klassisches Weimar. 

 
 

 
Reithaus am Anfang des Ilmpark

 
Die Anna-Amalia-Bibliothek von hinten, Ilmpark

 
Die Anna-Amalia-Bibliothek von hinten, Ilmpark

 
Goethes Gartenhaus im Ilmpark war eine Wohn- und Arbeitsstätte Johann Wolfgang von Goethes. Eine Kopie steht in Japan.

 
Goethes Gartenhaus

 
Weg zur Villa Haar - ein Ort für Kommunikation und Konzentration.

 
Park an der Ilm
 

 

 
Römisches Haus

Das Römische Haus ist ein Gebäude am Rand des Parks an der Ilm.  Es wurde zwischen 1791 und 1798 als Gartenhaus für den damaligen Herzog Carl August erbaut und ist ein frühes klassizistisches Bauwerk in Deutschland. 
 

                                     Schloss Belvedere

 
Schloss Belvedere

Das Schloss Belvedere ist eine üppig gestaltete Lustschlossanlage am Rande von Weimar. Die gesamte Anlage einschließlich des Parks mit seinen vielen exotischen Gewächsen gehört zum Ensembles „Klassisches Weimar“.

 
Schloss Belvedere

 
Schloss Belvedere

 
Schloss Belvedere

 
Schloss Belvedere

c                                        Historischer Friedhof

 
Fürstengruft auf dem historischem Friedhof.

1818 war es der neue Friedhof. Die Gruft kann  besichtigt werden.

Die Weimarer Fürstengruft ist die Grabstätte einiger Mitglieder der Häuser Sachsen-Weimar und Sachsen-Weimar-Eisenach auf dem Historischen Friedhof. Auch Johann Wolfgang von Goethe und vermeintlich Friedrich Schiller wurden in ihr beigesetzt.

Großherzog Carl August plante seit 1823 den Bau einer Fürstengruft auf dem neuen Weimarer Friedhof.
Der neue Friedhof wurde im Jahr 1818 eröffnet.  Die ursprüngliche Begräbnisstätte Weimars war der Jacobsfriedhof, der aber zu klein wurde. Die Fürstengruft wurde zwischen 1823 und 1828 von Clemens Wenzeslaus Coudray errichtet. Bereits im Sommer 1824 war das untere Gewölbe weitgehend fertig gestellt, so dass die im Stadtschloss eingelagerten 27 Särge der Weimarer Fürstenfamilie in die Gruft überführt werden konnten.

 
Kapelle für die gefallenen der Weltkriege

 
Historischem Friedhof

 
Aufgang zur Fürstengruft

 
Fürstengruft, Innenraum am Eingang

 
Fürstengruft, Kuppel am Eingang

 
Fürstengruft mit russischer Kirche

 
 

Die russisch-orthodoxe Hl-Maria-Magdalena-Kirche wurde 1860 bis 1862 als Grabkapelle für die russische Großfürstin Maria Pawlowna errichtet. Sie befindet sich auf dem Historischen Friedhof, direkt hinter der Fürstengruft. Beide Gebäude sind unterirdisch miteinander verbunden. 

                                     Park Tiefurt

 
Schloss Tiefurt

Im Obergeschoss befindet sich eine Terrasse mit einer Pergola, auf der eine Mädchenskulptur, die um 1790 von Martin Gottlieb Klauer geschaffen wurde.

Schloss Tiefurt ist ein kleines Landschloss an der Ilm im Ortsteil Tiefurt der Stadt Weimar.
Es liegt etwa 4 km östlich des Stadtzentrums entfernt. Das Schloss war Sommersitz der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach.
Das Schloss war ursprünglich das Pächterhaus eines herzoglichen Kammergutes. Der Bau, Ende des 16. Jahrhunderts errichtet und 1765 umgebaut und erweitert, besteht aus einem Hauptgebäude, dessen Obergeschoss sieben Räume umfasst, und einem kleineren Nebengebäude. Beide sind durch einen überdachten Gang verbunden.

 
Schloss Tiefurt mit Park

 
Schloss Tiefurt vom Park gesehen

 
Park Tiefurt

 
Die Ilm im Park Tiefurt

 
Gedenkstein für den Sohn von Amalia

 
Musentempel , Statue von Calliope

 
Chinesisches Teehaus

 
Mozart und den Musen

                                         Schloss Ettersburg


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Schloss Ettersburg

 

Schloss und Park Ettersburg liegen  in 474 m Höhe auf dem Ettersberg nördlich von Weimar.
Das Schloss und Park gehören zum Ensembles „Klassisches Weimar“.
Herzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar, der gern in den Wäldern des Ettersbergs jagte, ließ sich das Schloss unmittelbar westlich des Dorfes Ettersburg in den Jahren 1706–1712 als dreiflügliges, schmuckloses Gebäude errichten. 1722 fügte er das dreigeschossige, so genannte Neue Schloss hinzu.

 

Geodaten:  51° 1'56.49"N   11°16'26.77"E

 
rechts: Hotel ,  links: Schloss Ettersburg

 
Schloss Ettersburg von der Seite gesehen

 
Zufahrt zum Schloss und Hotel

 
Terrasse des Schlosses

 
Terrasse des Schlosses

 
Schloss mit Terrassengestaltung

 
Schloss mit Terrassengestaltung

 
Schloss mit Terrassengestaltung

 
Schlosspark Ettersburg mit dem Wald. Zwischen dem Schloss und dem Park liegt ein Tal. Hier ist der Einfluss von Fürst Pückler erkennbar.

 
Schlosspark mit Blick auf Schloss Ettersburg

Eine Waldwiese mit Panoramasicht war im 19.JH sehr beliebt.

 
 

 
 


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