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Altvaterturm auf dem Gipfel des Wetzstein

Altvaterturm auf dem Wetzstein

Geodaten Parkplatz, 970 m vom Turm entfernt: 50 27 28,01N  11 27 45,01E

Die Kuppe des Wetzstein ist ein Aussichtspunkt, von dem man bei sehr klaren Wetter bis nach Leipzig blicken kann. Im Jahr 2000 wurde auf der Kuppe mit dem Bau des 35,8 m hohen Aussichtsturmes "Altvaterturm" begonnen. Die Fertigstellung war im August 2004. Erbauer waren Heimatfreunde aus Sudeten-Schlesien, die 1976 in Langgöns den "Altvaterturm-Verein" gegründet hatten. Der Turm ist eine Nachbildung des bis 1959 auf dem Praded (Altvaterberg) im Altvatergebirge gestandenen Turmes. Der Standort im südöstlichen Thüringer Wald wurde gewählt, weil er der bewaldeten und bergigen Umgebung des Altvatergebirges ähnelt.
Im Sockelgeschoss des Turmes ist eine kleine Kapelle untergebracht. Die Wände sind komplett mit Ortsgedenktafeln für Städte und Gemeinden bedeckt, aus denen Sudetendeutsche auf Grund der Beneš-Dekrete vertrieben wurden. Darüber, im Erdgeschoss, befindet sich eine Gaststätte, die mit vielen farbigen Holzwappen ausgeschmückt ist. In den darüber liegenden Stockwerken befinden sich  Räume für Ausstellungen zu den ehemaligen deutschen Siedlungsgebieten. Im neunten und obersten Geschoss befindet sich die Aussichtsplattform mit einem herrlichen Rundumblick. 
Im Tal unten ist Wurzbach zu finden.

 

Altvaterturm
Altvaterturm
Altvaterturm
Altvaterturm

Altvaterturm

Orientierungstafel auf dem Turm

Eingang zur Kapelle im Sockelgeschoss

Gaststätte

Holzwappen in der Gasstätte

Kapelle im Sockel des Turms

Gedenktafel der betroffenen Orte

Kapelle mit den Namen der Toten

Gedenktafel zur Vertreibung

Blick ins Fichtegebirge mit dem Ochsenkopf und dem TV-Sendemast, dessen Programm bis auf die Höhen von Dresden in Sachsen reichte. Dresden konnte selbst nichts empfangen.