Mühle in Freienorla
               
       am Ende der Orlasenke

Geodaten: 50°46'10.12"N  11°32'30.04"E

Freienorla ist der letzte Ort in der zur Saale hin auslaufenden Orlasenke.
Der Ort und das Gut Pritschroda liegen im Süden des Saale-Holzland-Kreises in der landschaftlich reizvollen Umgebung des Saaletals. Hier mündet die Orla in die Saale.
Bereits 500 v. Chr. gibt es erste Hinweise einer Besiedlung (Urnenbrandstätten am Hahnenborn). Auf 1176 n. Chr. datieren Hinweise über eine Wassermühle an der Orlafurt. Erste urkundliche Erwähnungen gehen auf die Zeit 1235–1237 zurück. In diesem Jahrhundert wurde auch die Kirche mit Kirchhofsmauer im gotischen Stil erbaut.
Ab 1457 wird die Mühle mit einer Einkehr, Schenke, in Verbindung gebracht.
Erst 1895 macht die Mühle wieder von sich reden. Ein Großfeuer vernichtete das Hauptgebäude. Da die Mühle aber dringend im Wirtschaftskreislauf gebraucht wird, wurde sie schon 1898 wieder aufgebaut. Weizen- und Roggenmehl lieferte die Mühle an Bäckereien nach Pößneck, Kahla und Jena. 82 Jahre später, 1980, wurde der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Die Mühle mit dem Wasserrad blieben bis heute erhalten. Seit dem kümmert sich der Eigentümer und ein Verein um den Zustand. Zu den Mühlentagen, Pfingstmontag, kann das Objekt und die historische Motorensammlung besichtigt werden. 
In Sichtweite liegt die Kemenate von Orlamünde. Der Saaleradwanderweg streift den Ort!
In Richtung Pößneck kommt man an der Schimmersburg vorbei. Dort führt ein kleiner Abstecher zur Wüstenkirche im Würzbachgrund.

 

 
Freienorla
 
Mühle in Freienorla
 
Mühle
 
Mühlrad
 
Freienorla
 

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