Schloss Wernburg

Geodaten:  50°40'46.81"N  11°35'57.57"E

Wernburg liegt südlich von Pößneck und östlich von Ranis am südlichen Rand der Orlasenke.  Am Ausgang des Ortes Richtung Pößneck kommt man an der Altenburg vorbei.

Wernburg wurde am 1. Juni 1320 erstmals urkundlich erwähnt. Eine Seitenlinie der Herren von Brandenstein nannte sich 1360–1370 nach dem Ort. Dem Renaissanceschloss ist ein Gutshof vorgelagert, so dass man von dem Schloss, besser dessen Reste wenig von der Straße sehen kann.
Das  Renaissanceschloss wurde um 1580 errichtet mit in dieser Zeit typischen Baustil. Heute ist noch der äußere Treppenturm vorhanden. Im Inneren befanden sich große Räume zum Feiern und Wohnen. 1960 wurde das Gebäude durch einen Brand schwer beschädigt und später unzureichend gesichert worden.  Das hinderte aber nicht daran, die unteren Räume bis 1966 nachweislich durch Auszubildende für die Landwirtschaft zu nutzen.

Seit 2001 ist es wieder in Privatbesitz. Die Restaurierung ist vorgesehen und gestaltet sich schwierig, nicht nur wegen dem abfallenden Gelände zur Pinge.

 

Zwei Kirchen schmücken das Ortsbild. Die St. Veit-Kapelle stammt aus dem Jahre 1508 und liegt auf dem ehemaligen Schlossgelände. Seit 2013 wird die Kapelle in Inneren saniert. Der Innenraum weist Fresken auf die ein Alter von mindestens 500 Jahren haben. Diese kommen nördlich der Alpen relativ selten vor. Auch diese werden wieder hergestellt.
Bemerkenswert ist der Mammutbaum, der sich in der Nähe des Schlosses befindet. Oberhalb von Wernburg liegt der Ortsteil Seebach. Oben auf dem Rand der Orlasenke ist die Bahrener Höhe.

 

 
Postkarte um 1900
 
Postkarte um 1920
 
Postkarte um 1935
 

 
 
Innenhof des Schlosses Wernburg mit dem Treppenturm, 2021
Das ist der einzige Zugang zu den oberen Etagen
 
 
Innenhof des Schlosses Wernburg 2021
Gut zu erkennen ist das Behelfsdach
 
Ostseite des Schlosses 2021, einen besseren Blick gibt es nicht wegen der davor liegenden Pinge, jetzt einTeich.
 
 
 
 
 
 


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Quelle Openstreetmap